db.Zucht

Auch Herdenstabilisierer? db.Ego - Mein geschlossenes System

Eigenremontierung lohnt sich! Die speziell auf Ihren Ferkelerzeugerbetrieb zugeschnittene db.Ego-Eigenremontierung stellt eine interessante Alternative zum Jungsauenzukauf dar. Das BHZP bietet Ihnen drei db.Ego-Konzepte, die völlig flexibel gestaltet und so für jede betriebsindividuelle Situation angepasst werden können. Mit db.Ego vermeiden oder reduzieren Sie Tierzukauf von außen, sichern die Gesundheit in Ihrer Herde ab und erleben Sie Stolz – auf Ihre ganz persönlichen Zuchterfolge.

Kernherde mit Zukauf der Großelterntiere

Bei EgoFit mit Zukauf der Großelterntiere (db.03 oder db.01) findet ein eingeschränkter Tierverkehr statt. Dieses führt zu einer gesundheitlichen Stabilisierung der Herde. Nur die Großelterntiere werden hier in geringen Stückzahlen (Umfang ca. 4% der Herde) und größeren Abständen in den ­Betrieb integriert und dann zur Hybridsauen­erzeugung genutzt. Die Reinzuchttiere können in verschiedenen Altersstufen zugekauft werden. Durch den Import der Großelterntiere und den Einsatz des Zuchtlinienspermas wird der Zucht­fortschritt in den Betrieb getragen. Diese Form der Eigenremontierung lässt sich auch schon in kleineren ­Beständen gut ­realisieren.

Kernherde mit eigener Produktion der Großelterntiere

Bei EgoPlus ist der Betrieb komplett geschlossen. Es findet kein Tier­verkehr statt, so dass die Herde gesundheitlich stabil und abgeschirmt produziert. Die Sauenherde setzt sich aus ca. 90% Hybrid­sauen und ca. 10% Reinzuchttieren zusammen. Die Anpaarungen für die Reinzuchttiere spalten sich in einen geringen Umfang an Reinzucht­anpaarungen (z. B. db.03 x db.03) sowie in einen etwas höheren Anteil mit Anpaarungen zur Hybridsauenerzeugung auf (db.01 angepaart an db.03). Der Zuchtfortschritt des gesamten Zucht­unternehmens wird durch das Sperma an den Betrieb weitergegeben. Diese Form der Eigenremon­tierung lässt sich erst in größeren Beständen reibungslos umsetzen.

Wechselkreuzung

Bei der Wechselkreuzung wird auf Basis von zwei Linien gearbeitet, der db.03 und der db.01. Auf Grundlage der modernen Hybridsau (db.Viktoria) wird immer abwechselnd Sperma von einer der beiden Ausgangslinien eingesetzt. Langfristig verteilen sich die Genanteile der Wechsel­kreuzungssauen im Verhältnis von ca. einem Drittel zu zwei Drittel mit zwei Dritteln Genanteilen der zuletzt eingesetzten Eberlinie. Der große Vorteil von EgoFlex ist, dass die gesamte Herde als Grundlage zur Zuchtanpaarung genutzt werden kann. Bei diesem Konzept wird der Zuchtfortschritt ausschließlich durch das Sperma an den Betrieb weitergegeben, die Herde ist also komplett geschlossen. Dieses System kann auch schon in kleineren Beständen Anwendung finden und so zu einer gesundheitlichen Stabilisierung führen.